Die Schulgewerkschaften haben heute einen Teilvertrag unterzeichnet, der je nach Dienstalter des Personals strukturelle Bruttoerhöhungen zwischen 2.000 und 6.000 Euro vorsieht, rückwirkend ab Januar 2026. Ab September 2026 werden Berufsanfänger mit gültigem Studienabschluss auf Antrag zudem sofort in die Landesdienstalterklasse 3-8 eingestuft.
Damit wird die im April erzielte Einigung der Parteien über die Verwendung einer ersten Finanzierungstranche von über sechzig Millionen Euro konkretisiert.
Der Text muss noch die Prüfungen durch den Rechnungshof und das Bildungsministerium durchlaufen, endgültig unterzeichnet und im Amtsblatt der Region veröffentlicht werden. Die Umsetzung in die Gehaltsabrechnungen wird daher nicht ganz so schnell erfolgen.
Die Schulgewerkschaft GBW/FLC AGB/CGIL bekräftigt die Einschätzung, die sie bereits zum Zeitpunkt der Vereinbarung im April abgegeben hat: Es handelt sich um einen interessanten Kompromiss zwischen der Notwendigkeit, die Arbeit der Lehrkräfte anzuerkennen, und der Forderung, den Beruf für junge Menschen attraktiver zu machen.
„Wir sind jedoch weiterhin besorgt“, kommentiert der Generalsekretär der Flc/Gbw, Stefano Barbacetto, „über die allgemeine Lage: Wir hoffen, dass die internationale Situation und die Inflation die bisher geleistete Arbeit nicht zunichte machen.“
Die Verhandlungen werden in Kürze mit zwei weiteren, weniger umfangreichen Tranchen der Provinzfinanzierung fortgesetzt, die jeweils der Annäherung an das Landespersonal und der Einführung neuer Zulagen für besondere Funktionen oder Arbietsbedingungen gewidmet sind.
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